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Die Dramaturgin und Kuratorin Hayat Erdoğan, von 2019 bis 2025 Co-Direktorin am Theater Neumarkt in Zürich, hat mit Hauptsache kein Zeitgeist ihren Debütroman veröffentlicht. Darin durchlebt eine kosmopolitische und migrantische Heldin nach einem Erdbeben auch einen inneren Ausnahmezustand, der Gegenwart und Vergangenheit, Privates und Politisches, Schmerz und Schönheit miteinander verwebt wie ein Teppich. In 24 Stunden und 24 Gesängen entfaltet sich eine zärtliche Trauer-Odyssee.
Im Rahmen der Reihe Performativität – Politik – Feminismus des Instituts für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum spricht Hayat Erdoğan über politische Beben und wie sehr der Zeitgeist danach verlangt, auf alle Katastrophen sofort die perfekte Reaktion parat zu haben.
Moderation: Sandra Biberstein
In Kooperation mit dem Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum