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© 2008-2020 Musiktheater im Revier

3. Sinfoniekonzert

Quick Info

<p>Den Krieg nannte Leo Tolstoi „ein Ereignis, das sowohl dem menschlichen Verstand wie der menschlichen Natur durchaus zuwider ist“. In Tolstois epochalem Roman „Krieg und Frieden“ beherrscht Napoleons Russland-Feldzug das Denken und Handeln der Figuren. Napoleons Versuch, ganz Europa zu unterwerfen, scheiterte. Beethoven feierte „Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria“ in einem gewaltigen Tongemälde: Das britische „Rule, Britannia!“ liefert sich mit einem französischen Lied ein musikalisch-militärisches Scharmützel. Am Schluss triumphiert „God save the King“.
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Für Dmitri Schostakowitsch waren die Schrecken des Krieges bittere Realität, als er 1941 und 1942 an seiner 7. Sinfonie arbeitete. Die Aufführung der „Leningrader Sinfonie“ in der völlig ausgehungerten Stadt war ein Symbol des Widerstandes, ein Fanal gegen die Barbarei der Blockade. Selbst deutsche Soldaten waren beeindruckt: „Wir sahen ein, dass es etwas gibt, das stärker ist als Hunger, Angst und Tod – nämlich der Wille, Mensch zu bleiben.“</p>
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<h3>Programm </h3>
<p>
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)<br />
Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria op. 91
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Dmitri Schostakowitsch (1906 - 1975)<br />
Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 „Leningrader“
</p>

Web
bit.ly/2zMDwhz https://bit.ly/2zMDwhz
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Staff

Musikalische Leitung
Rasmus Baumann

Work info

"Krieg und Frieden" - Mit Werken von
L. van Beethoven und D. Schostakowitsch

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