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Nathan.Death (UA)

Quick Info

Die Frage nach Toleranz ist seit Lessings „Nathan der Weise“ bis heute komplex angesichts der Kontroversen anhand der drei großen monotheistischen Religionen. Generationen von Schüler*innen haben sich mit Lessings Ringparabel auseinandersetzen müssen. Dass Toleranz aber auch in Repression umschlagen kann, war eine These Herbert Marcuses, der in den sechziger Jahren als Sozialphilosoph eine herausgehobene Rolle spielte. Zaimoglus und Senkels neue Version des Nathan-Stoffes beschreibt auf der Basis einer scheinbar fiktiven Realität den alten Grundkonflikt der religiösen Zugehörigkeiten, die von der Frage der politischen Macht nicht abzutrennen sind. Die Inszenierung von Philipp Preuss deutet die Erfindung des Monotheismus als Erfindung des Patriarchats, die Vertreter der drei Weltreligionen werden von drei Schauspielerinnen gespielt.
Eine Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr/Theaterallianz vier.ruhr
Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

Web
theater-an-der-ruhr.de/repertoire/nathandeath-ua https://theater-an-der-ruhr.de/repertoire/nathandeath-ua/
to the schedule

Cast

Sarah Moeschler
Berit Vander
Gabriella Weber
Philipp Preuss
Ramallah Aubrecht
Eva Karobath
Helmut Schäfer
Constanze Fröhlich
Suzana Schönwald
Jochen Jahncke
Uwe Muschinski
Tobias Stöttner

Remarks

Im Rahmen von Kultur der Vielfalt

What's next?

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