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Gianmarco Bresadola

Ofira Henig

Quick Info

Ofira Henig erforscht in ›KIND OF‹ zusammen mit einem internationalen Ensemble die Deformationen, die Bildungssysteme hinterlassen, welche auf Exklusion und Indoktrination beruhen. Im Zentrum steht die Sprache – als Mittel des Ausdrucks von Gedanken und Gefühlen, aber auch als Mittel der Abgrenzung von Anderen, als (politisches) Instrument der Manipulation, das stigmatisiert und ausgrenzt und als Aktion, die durchdrungen ist vom Verlangen nach dem Einfachen und Verständlichen.

Die Handlung, die sich aus collagierten Texten unter anderem von Scholem Jankew Abramowitsch, Ödön von Horváth, Elias Canetti, Ramy Al Asheq, Noam Chomsky, Philippe Claudel, Heinrich Böll und neu entstandenem Textmaterial speist, kreist um eine Gruppe von Schüler*innen und Lehrer*innen in Israel nach dem Sechstagekrieg von 1967. In einem Bildungssystem, das jegliche Toleranz gegenüber dem Fremden und Anderen auszulöschen versucht, lösen sich die Narrative der Einzelnen auf. Und diejenigen, die nicht die vorherrschende Sprache sprechen, werden zum Opfer und bleiben ausgeschlossen und vergessen zurück.

Eine Veranstaltung der Ruhrtriennale

Web
www.pact-zollverein.de/programm/kind https://www.pact-zollverein.de/programm/kind
to the schedule

Remarks

Arabisch, Deutsch, Hebräisch, Jiddisch, mit deutschen und englischen Übertiteln

Credits

Konzept und Regie: Ofira Henig
Visuelles Konzept: Roni Toren
Kostüm: Annie Atedgy
Sound: Ido Manor
Licht: Rafael Ovadia
Mit: Yussef Abu-Warda, Khalifa Natour, Ilil Lev-Knaan, Maya-Omaya Keesh, Yiftach Mizrahi, Yossi Zabari, Carlos Gharzuzi, Lani Shahaf, Anan Abu Jabir, Stephan Wolf-Schonburg
In Kooperation mit: Schaubühne Berlin
Unterstützt durch: Rosa Luxemburg Stiftung und das Goethe-Institut Tel Aviv

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