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Am zweiten Festivaltag von ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ wird die Halde den ganzen Tag über zum offenen Erkundungs- und Festivalraum. Über das Gelände verteilt entstehen einzelne Inseln und bilden mit Workshops von local dancing, einer Kaffee-Zeremo...
Am zweiten Festivaltag von ›Shifting Grounds – IN COMMON‹ wird die Halde den ganzen Tag über zum offenen Erkundungs- und Festivalraum. Über das Gelände verteilt entstehen einzelne Inseln und bilden mit Workshops von local dancing, einer Kaffee-Zeremonie mit Clarisse Akouala, Poesie- und Literaturbeiträgen von Orliane Kamwa Kemadjou und BRACHE und einem Konzert von Nadzeya Karakulka zugleich das verbindende Gerüst des Tages. Besucher*innen können eigene Wege gehen, verweilen und den Ort im eigenen Rhythmus erleben.Die Halde wird auch performativ bespielt: In Deva Schuberts ›GLITCH CHOIR‹ wird ein fragmentiertes Klagelied zum Ausgangspunkt eines vielstimmigen Resonanzraums. Stimmen und Körper verzerren und verwandeln sich – zwischen Intimität, Verletzlichkeit und Widerstand. Das Sound Practice Research Kollektiv (Studierende der Folkwang Universität der Künste) aktiviert die Halde während des Festivals akustisch mit einer über das Gelände verteilten Soundinstallation. Am Abend mündet diese in eine weitläufige Sound Performance, bei denen das eigens entwickelte SKIA-System, das eine extreme Verräumlichung von Klängen ermöglicht, zum Einsatz kommt.Auf der PACT-Bühne erschließt Radouan Mriziga Wüsten als Geografien der Weisheit. In ›Magec / the Desert‹ verbinden sich Rhythmen, Text, Bewegung und Klang zu einer Polyphonie von Perspektiven auf Mensch, Natur und Wissen.
Remarks
Im Rahmen von ›Shifting Grounds – IN COMMON‹