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Katrin Ribbe

Alles ist wahr

Quick Info

Uraufführung mit Texten von Dominik Busch und Marita Lorenz

Das Leben von Marita Lorenz ist aufregender, als wir es uns je ausdenken würden. 1939 in Bremen geboren, war sie in ihrem Leben so einiges: Häftling im KZ Bergen-Belsen, Geliebte von Fidel Castro während der Kubanischen Revolution, CIA-Agentin - unter anderem angesetzt, um Castro zu töten -, mehrfache Mutter und (Über)lebenskünstlerin.

Weltgeschichte, politische Ideologien des Kalten Kriegs und persönliche Entscheidungen krachten in diesem Leben aufeinander. "Ich war ein böses Mädchen", sagte die Ex-Agentin über sich. Ihre Brüchigkeit steht im Fokus: Was treibt eine Frau an, immer wieder mit offenen Armen der Gefahr entgegen zu laufen?

Der Dramatiker Dominik Busch hat Marita Lorenz in New York City getroffen und ein Theaterstück entwickelt.

Machen Sie sich auf großes Kino gefasst. Und selbstverständlich ist hier alles wahr.

HIER gibt es das Programmheft zum kostenlosen Download.

Rund um die Inszenierung bieten wir viele Extras an: Zur Premiere gibt es eine Sonderausstellung zum Thema mit vielen Geheimdienst-Exponaten, es gibt Nachgespräche an ausgewählten Terminen und den SPÄTI "Geheimdienste - Schauspiel auf versteckter Bühne":

Ausstellung: Vor der Premiere am 11.10.

Einführungen: Vor den Aufführungen am 27.10., 30.10., 9.11. und 30.11.

Nachgespräche: Nach den Aufführungen am 13.10., 27.10. und 30.11.

SPÄTI "Geheimdienste - Schauspiel auf versteckter Bühne" am 9.1.2020.

Dominik Busch wurde in Sarnen (Schweiz) geboren und studierte Philosophie und Literatur an der Universität Zürich und an der Humboldt-Universität in Berlin. 2012 nahm er teil am Dramenprozessor am Theater Winkelwiese in Zürich. Daneben schrieb er Stücke für die freie Luzerner Gruppe Zell:stoff: «Draußen die Stadt» (2014), «Der Weg der Lachse» (2016) und «Nach der Arbeit» (2018). In der Spielzeit 2015/16 war er mit Ariane Koch und Michael Fehr Hausautor am Luzerner Theater - der gemeinsame Abend «Essen Zahlen Sterben» lief 2016 am Luzerner Theater. Sein Stück «Das Gelübde» wurde 2016 am Schauspielhaus Zürich inszeniert und im selben Jahr am Deutschen Theater im Rahmen der Autorentheatertage in Berlin uraufgeführt (Regie Lily Sykes), danach lief die Inszenierung auch in Zürich. Mit seinem 2017 für den Bayerischen Rundfunkt realisierten Hörspiel «Unsere Fahrräder wiegen nichts und kosten ein Vermögen» war er eingeladen zu den ARD-Hörspieltagen in Karlsruhe und nominiert für den Hörspielpreis der Kriegsblinden. In der Spielzeit 2016/17 war Dominik Busch Hausautor am Theater Basel. Sein Stück «Das Recht des Stärkeren» wurde am Theater Basel von Felicitas Brucker uraufgeführt. Florian Fiedler besorgte in der vergangenen Spielzeit am Theater Oberhausen die deutsche Erstaufführung des Stücks und stellte den Autor damit erstmalig in Oberhausen dem Publikum vor.

Hausregisseurin Babett Grube (*1980) begibt sich in ihren Arbeiten auf die Suche nach konkreten Adressierungen ihres Publikums. Sie entwickelt hierbei eine gleichzeitig schonungslose wie ethische Arbeitsweise. Radikal stellt sie sich den Fragen "Warum jetzt?" und "Warum hier?". Auch das Erzählen von Weiblichkeit ist ein wiederkehrendes Thema. Mit großem Erfolg: Ihre Inszenierungen wurden zahlreich ausgezeichnet und zu Festivals eingeladen - so gewann "Demut vor deinen Taten, Baby" von Laura Naumann beim Festival "Radikal jung" den Publikumspreis 2013. Für "Tigermilch" von Stefanie de Velasco wurde sie 2015 für den Deutschen Theaterpreis "Der Faust" nominiert. In Oberhausen hatte zuletzt ihre Inszenierung von "Tod eines Handlungsreisenden" Premiere.

Web
www.theater-oberhausen.de/programm/stuecke.php?SID=763 https://www.theater-oberhausen.de/programm/stuecke.php?SID=763
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Dominik Busch

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