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Eine Karte, 70 Kultur-Highlights

Die ruhrkultur.card 2026 ist ab 11. November erhältlich

Die ruhrkultur.card ist ein Must-Have für alle Kultur-Begeisterten. Am 11. November 2025 geht die Karte für 2026 in den Verkauf. Inhaber:innen profitieren von freiem Eintritt oder 50 Prozent Ermäßigung auf Tickets bei insgesamt 70 Partnern. Mit der Kultur-Jahreskarte lädt die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) dazu ein, Ausstellungen, Bühnenstücke, Festivals und weitere Kultur-Events zum Vorzugspreis zu besuchen. Im nächsten Jahr kommen fünf neue Partner hinzu.

Seit 2019 bündelt die ruhrkultur.card Angebote aus den Bereichen Museen und Galerien, Bühnen und Theater, Industriekultur und Events. Jahr für Jahr wächst die Liste der enthaltenen Erlebnisse. Der Fokus der Karte liegt auf dem Ruhrgebiet, doch es können auch Kultur-Spots außerhalb des Reviers entdeckt werden.

„Die ruhrkultur.card hat das klare Ziel, die vielfältigen Kulturangebote in den Fokus zu rücken und sie in gebündelter Form anzubieten. Wir möchten die Einwohner der Region dazu bewegen, den Blick für die Kulturangebote zu weiten und auch die Museen und Theater über ihren eigenen Wohnort hinaus zu besuchen. Mit der Card setzen wir Anreize, sich aktiv mit der Kulturlandschaft auseinanderzusetzen“, erklärt Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG.

Fünf neue Partner im Ruhrgebiet und in der Nachbarschaft

Zwei Kunst-Erlebnisse in der Landeshauptstadt sind im Jahr 2026 neu dabei: Kunst im Tunnel (KIT) sowie die Kunsthalle Düsseldorf. Das Gebäude der Kunsthalle wird zwar ab März 2026 saniert und ist dann für Besucher:innen geschlossen; ab April geht es aber mit einem Programm an externen Standorten weiter. Direkt unter der Rheinuferpromenade liegt KIT – Kunst im Tunnel – und zeigt dort wechselnde Ausstellungen. In beiden Locations bekommen Karten-Inhaber:innen einmalig freien Eintritt. Ein weiterer, neuer Partner ist das Schwebodrom in Wuppertal. In dem Erlebnismuseum gehen Besucher:innen auf eine Zeitreise rund um die Wuppertaler Schwebahn, inklusive Virtual-Reality-Tour. Freuen können sich auch Konzert-Fans: Early-Bird-Tickets für das Moers Festival gibt es mit der ruhrkultur.card für die Hälfte des regulären Preises. Vom 22. bis 25. Mai 2026 bringt das Event Musik internationaler Künstler*innen an mehrere Spielorte in der Stadt. Ein weiteres Kultur-Event, für welches Card-Inhaber:innen nur die Hälfte des Eintritts zahlen, ist die KUBOSHOW in Herne. Die Kunstmesse bietet jungen Künstler*innen aus aller Welt eine Plattform, um ihre neuesten Arbeiten zu präsentieren – und Besucher:innen die Gelegenheit, diese zu erwerben.

Gemeinsame Erlebnisse schenken

Sehen lassen können sich auch die bestehenden Partner. Wer sich selbst und anderen eine Freude mit regelmäßigen Theater-Abenden machen möchte, findet in der ruhrkultur.card das perfekte Geschenk. Egal, ob Schauspiel-Inszenierungen, Opern, Ballett-Aufführungen oder Konzerte – die Bühnen im Ruhrgebiet bieten jede Menge Programm. Tickets zum halben Preis gibt es mit der Kultur-Jahreskarte für das Theater Dortmund, das Theater Duisburg, Theater und Philharmonie Essen, das Schauspielhaus Bochum und viele mehr. Einmalig freien Eintritt gibt es für viele Industriekultur-Spots wie das Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein und den Gasometer Oberhausen. Und Kunst-Liebhaber:innen können aus einer Vielzahl von Museen und Galerien wählen. Partner sind u.a. das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna und das Museum Küppersmühle für Moderne Kunst.

Exklusive Events für Karten-Inhaber:innen

Inhaber:innen der ruhrkultur.card erwarten darüber hinaus besondere Events – wie exklusive Kurator:innen-Führungen oder Workshops. Eine Übersicht über alle teilnehmenden Partner sowie die geplanten ruhrkultur.card Specials ist online unter www.ruhrkulturcard.de zu finden.

Infos zur Karte und Verkaufsstellen

Die ruhrkultur.card 2026 ist ab dem 11. November 2025 für 55 Euro erhältlich und bietet ein Jahr lang Zugang zu einer Vielzahl kultureller Angebote. Sie kann über den Webshop unter www.ruhrkulturcard.de oder telefonisch über das Service-Center unter 01806 181650 (20 Cent/Verbindung aus allen deutschen Netzen) bestellt werden. Darüber hinaus ist die ruhrkultur.card bei ausgewählten Vorverkaufsstellen im Ruhrgebiet und Düsseldorf erhältlich. Eine vollständige Liste der Verkaufsstellen findet sich auf der Website.

Die Ruhr Tourismus GmbH ist Projektträger der ruhrkultur.card und arbeitet eng mit den Netzwerken der RuhrKunstMuseen, RuhrBühnen und Route Industriekultur zusammen, deren vielfältiges Angebot durch die Karte gebündelt wird.

RuhrBühnen*Spezial

Die Termine im Herbst

Wenn draußen die ersten Herbststürme aufziehen, beginnt drinnen die neue Theatersaison: Auch die elf Theater der RuhrBühnen sind in die Spielzeit 2025/26 gestartet. Nicht verpassen sollten Besucher:innen zudem die RuhrBühnen*Spezial-Angebote, die ausgewählte Inszenierungen zu einem besonders günstigen Preis zugänglich machen – eine Gelegenheit, neue Theatererfahrungen zu sammeln und die Vielfalt der Theater der RuhrBühnen zu erfahren. Die verschiedenen RuhrBühnen kennenzulernen lohnt sich zurzeit gleich doppelt: Bei der Ticketsammel-Aktion winken exklusive Geschenke.

Im Herbst erwartet das Publikum ein RuhrBühnen*Spezial voller hochklassiger Unterhaltung. Das Format stellt monatlich eine andere Bühne im Ruhrgebiet zu einem reduzierten Eintrittspreis vor und lädt dazu ein, die Vielfalt sowie die besondere Qualität der regionalen Theaterlandschaft kennenzulernen. Am 28. September 2025 führt das Musiktheater im Revier (MiR) Gelsenkirchen „Göttinnen“ auf. In der Cyber-Operette treffen griechische Gottheiten auf Künstliche Intelligenz und werfen dabei Fragen um Macht und Selbstbestimmung auf. Am 25. Oktober findet das RuhrBühnen*Spezial im Schauspielhaus Bochum statt: In „All about Earthquakes“ geht es um die revolutionäre Kraft der Liebe. Ein 14-köpfiges Ensemble geht der Möglichkeit einer liebenden Gesellschaft nach. Im Theater Duisburg bringt am 22. November „Der gute Mensch von Sezuan“ das Publikum zum Staunen. Bertolt Brechts Lehrstück erzählt von der Prostituierten Shen Te. Für ihre Gutmütigkeit wird sie von den Göttern belohnt, von ihren Mitmenschen aber ausgenutzt. Um sich zu retten, erschafft sie ein Alter Ego –und setzt ihre Moral aufs Spiel.

Tickets sammeln und Prämie erhalten
Wer Eintrittskarten von mindestens acht verschiedenen RuhrBühnen oder RuhrKunstMuseen vorlegt, kann an der Ticketsammel-Aktion, organisiert vom Netzwerk, dem 13 städtisch getragene Bühnen angehören, teilnehmen. Als Dankeschön stehen zwei Prämien zur Auswahl, die in der Bibliothek des Regionalverbandes Ruhr (Kronprinzenstraße 6, 45128 Essen) erhältlich sind.

RUHR BÜHNEN WARNEN VOR RÜCKBAU DER FREIEN KULTURSZENE NRW UND SETZEN EIN ZEICHEN DER SOLIDARITÄT

Zusammen mit weiteren leitenden Vertreter:innen städtisch getragener Bühnen in NRW äußert das Netzwerk RuhrBühnen sich besorgt angesichts der aktuellen Situation der freien Kulturszene in NRW, insbesondere angesichts wachsender finanzieller Unsicherheiten und ausbleibender Ausschreibungen.

Mit großer Sorge blicken wir auf die aktuelle Situation der freien Kulturszene in NRW. In einer Zeit, in der Kunst und Kultur entscheidende Impulse für gesellschaftliche Entwicklungen geben können, ist ihre Existenz akut bedroht.

Die freie Szene hat über Jahrzehnte mit ihrer künstlerischen Innovationskraft überzeugt und setzt damit starke und unverzichtbare Impulse für die gesamte Kunst- und Kulturszene. Zahlreiche Kooperationen haben das kulturelle Leben in NRW bereichert und zu einer lebendigen, international angesehenen Kulturlandschaft beigetragen. Angesichts wachsender finanzieller Unsicherheiten und ausbleibender Ausschreibungen – insbesondere für die dreijährige Spitzen- und Exzellenzförderung – steht diese Basis nun auf dem Spiel.

Ein Rückbau der freien Szene hätte gravierende Folgen: Er würde nicht nur eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte gefährden, sondern auch langfristig die gesamte Kulturlandschaft NRWs schwächen. Und das in einer Zeit, in der Kunst- und Kultur als gesellschaftliches Diskursforum und Ort des demokratischen Zusammenhaltes wichtiger denn je sind.

Wir hoffen darauf, dass die bewährten Förderprogramme weiterhin fortgesetzt werden und damit zur Zukunft der gesamten Kulturlandschaft in NRW beitragen.

Für das Netzwerk der RuhrBühnen:

Julia Wissert, Intendantin Schauspiel Dortmund
Olaf Kröck, Intendant Ruhrfestspiele Recklinghausen

Mitunterzeichnende:

Rafael Sanchez, Intendant Schauspiel Köln
Remsi Al Khalisi, Schauspieldirektor Theater Münster
Till Wyler von Ballmoos, Künstlerischer Leiter, Geschäftsführer Pumpenhaus Münster
Kathrin Tiedemann, Künstlerische Leiterin, FFT Düsseldorf

Zum Netzwerk der RuhrBühnen gehören die folgenden elf städtisch geförderten Bühnen und zwei Festivals:

Schauspielhaus Bochum | Theater Dortmund | Theater Duisburg | PACT Zollverein | Theater und Philharmonie Essen | Musiktheater im Revier Gelsenkirchen | Theater Hagen | Schlosstheater Moers | Ringlokschuppen Ruhr | Theater an der Ruhr | Theater Oberhausen | Ruhrfestspiele Recklinghausen | Ruhrtriennale

Neue Kampagne: „RuhrBühnen für die Demokratie“

11 Theater und zwei Festivals präsentieren im Vorfeld der Wahlen einen Veranstaltungskalender für die Demokratie

Das Netzwerk der RuhrBühnen startet im Vorfeld der Bundestagswahl und mit Blick auf die Kommunalwahlen im September eine Kampagne für die Demokratie.

Elf städtisch getragene Theater im Ruhrgebiet sowie die beiden Festivals Ruhrtriennale und Ruhrfestspiele nehmen auf diese Weise die aktuellen antidemokratischen Entwicklungen in den Fokus und unterstreichen das enge Verhältnis von Kunst und Demokratie.

„Kunst schafft Raum für kritische Auseinandersetzungen und neue Perspektiven”, sagt Olaf Kröck, Intendant der Ruhrfestspiele Recklinghausen und Sprecher der RuhrBühnen. „Wir positionieren uns für eine Gesellschaft, die Pluralität und Diversität wertschätzt, und die ihre Verantwortung für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit nachhaltig wahrnimmt.“

Das Netzwerk beruft sich dabei auf ein bereits vor zwei Jahren formuliertes Mission Statement, in welchem als wichtiges gemeinsames Ziel benannt wird, die künstlerische Vielfalt im Ruhrgebiet zu bewahren und zu stärken. Auf diese Weise wird eine nachhaltige kulturelle Entwicklung und Erweiterung der Wirkungsräume der Kulturmetropole Ruhr aktiv mitgestaltet.

„Diese Vielfalt ist in Gefahr, wenn ein Rechtsruck sich in der Gesellschaft breit macht und auch die Kulturpolitik erfasst”, betont Julia Wissert, Intendantin des Schauspiels Dortmund und zusammen mit Kröck Sprecherin der RuhrBühnen. „Denn eine rechtsgerichtete Kulturpolitik gefährdet die Freiheit der Kunst und wird sich absehbar auf die finanzielle Ausstattung von Kunst- und Kulturinstitutionen und somit auf die Gestaltungsräume auswirken.“

Im Zentrum der Kampagne RUHR BÜHNEN FÜR DIE DEMOKRATIE stehen Diskursformate und ein Veranstaltungskalender auf der gemeinsamen Website www.ruhrbuehnen.de, der tagesaktuell online verfügbar ist. Dieser RuhrBühnen-Kalender für die Demokratie präsentiert ausgewählte Produktionen und Veranstaltungen der 13 Netzwerkmitglieder in unterschiedlichen Städten des Ruhrgebiets, die in besonderem Maße eine Relevanz für die Demokratie haben und Stellung beziehen zu den derzeitigen populistischen Strömungen.

Die RuhrBühnen laden dazu ein, sich über künstlerische Produktionen und andere Interventionen mit den Werten und Entwicklungen unserer Gesellschaft kritisch auseinanderzusetzen, andere Perspektiven wahrzunehmen und über die eigene Vorstellungskraft hinauszudenken. Denn Theater schaffen Diskurs- und Experimentierräume, es sind Orte, an denen Zukunftsbilder entwickelt und gesellschaftliche Verhältnisse reflektiert werden, sie regen zur Partizipation an und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf. Die RuhrBühnen laden gleichzeitig dazu ein, an diesen Orten anderen Menschen zu begegnen, denen gerade in diesen Zeiten daran gelegen ist, demokratische Werte zu verteidigen.

Die regional ausgerichtete Kampagne der RuhrBühnen ist Teil der im Frühjahr 2024 bundesweit gestarteten Kampagne THEATER UND ORCHESTER FÜR DIE DEMOKRATIE des Deutschen Bühnenvereins.

In Kooperation mit dem Deutschen Bühnenverein und im Rahmen der Kampagne veranstalten die RuhrBühnen zudem am 8. Mai 2025 zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus eine Podiumsdiskussion bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen zum Thema Kunst und Demokratie: Welche Verantwortung hat die Kunst in Zeiten der Polarisierung und wie kann sie ihre kritische Stimme bewahren? Was bedeutet es für die Kunst, wenn die Meinungsfreiheit durch antidemokratische Kräfte zunehmend unter Druck gerät? Diese Fragen werden mit Vertreter*innen des Netzwerks und prominenten Gästen aus Kunst und Kultur diskutiert.  

RuhrBühnen-Kalender für die Demokratie: www.ruhrbuehnen.de
Facebook: www.facebook.com/ruhrkultur.jetzt
Instagram: www.instagram.com/ruhrkultur.jetzt

Kampagne des Bühnenvereins: www.theaterfürdiedemokratie.de

 

Zum Netzwerk der RuhrBühnen gehören die folgenden elf städtisch geförderten Bühnen und zwei Festivals:

Schauspielhaus Bochum | Theater Dortmund | Theater Duisburg | PACT Zollverein | Theater und Philharmonie Essen | Musiktheater im Revier Gelsenkirchen | Theater Hagen | Schlosstheater Moers | Ringlokschuppen Ruhr | Theater an der Ruhr | Theater Oberhausen | Ruhrfestspiele Recklinghausen | Ruhrtriennale

Die Netzwerk-Sprecher*innen: Julia Wissert (Intendantin Schauspiel Dortmund) und Olaf Kröck (Intendant Ruhrfestspiele Recklinghausen) stehen gerne für Interviews zur Verfügung.

Mehr Informationen und Interviewanfragen:
Regionalverband Ruhr
Netzwerkkoordination
Dorte Huneke-Nollmann
Telefon 0201 / 2069 544
Email huneke-nollmann@rvr.ruhr

Kultur kompakt: Info-Broschüre und Ticket-Sammelaktion der RuhrBühnen & RuhrKunstMuseen

13 Bühnen und 21 Museen im Ruhrgebiet im Überblick

So vielfältig wie die Region ist auch das kulturelle Angebot. In keiner anderen Kulturlandschaft sind Vergangenheit und Aufbruch, Industriegeschichte und kulturelle Gegenwart, Alltagsleben und Kunst so dicht verwoben wie im Ruhrgebiet.

Die Imagebroschüre bietet auf 75 Seiten einen Überblick über die Kulturnetzwerke der RuhrKunstMuseen und RuhrBühnen: 21 Museen, 11 Bühnen und 2 Festivals präsentieren sich gemeinsam und geben einen Einblick in die Schwerpunkte ihrer Häuser.

Sammeln Sie Ihre Eintrittskarten und tauschen Sie diese gegen eine attraktive Prämie! Ausführliche Informationen zur Ticketsammel-Aktion finden Sie hier.

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