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Foto: Frank Vinken

Theater Hagen

Quick Info

Dass 1909 ein Bauwettbewerb für ein Theater in Hagen ausgelobt wurde, ist vor allem theaterbegeisterten Bürgern der Stadt zu verdanken, die sich für den Bau eines solchen Hauses einsetzten. Bis heute versteht sich das Haus als Bürgertheater.

Als Bürgertheater steht das Theater Hagen natürlich mitten im Zentrum der Stadt. Das von Ernst Vetterlein realisierte historistische Gebäude ist aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Auch wenn die von der Bildhauerin Milly Steger gestalteten barbusigen Frauenfiguren an der Fassade über dem Eingang seinerzeit ganz schön für Aufregung sorgten.

 

Rund 180.000 Besucher jährlich

Wie viel den Hagenern ihr Theater bedeutet, zeigte sich immer wieder, wenn es hart auf hart kam: Als das Gebäude 1945 bei Bombenangriffen in Mitleidenschaft gezogen wurde, setzten sich Bürgerinitiativen für den Wiederaufbau ein, sodass bereits 1949 der Spielbetrieb wieder losgehen konnte. Drohen dem Theater Budgetkürzungen, sammeln die Hagener Bürger Unterschriften und riefen unlängst zu einem Theatermarsch auf. Und auch über die Stadtgrenzen hinaus zieht das Haus Theaterbegeisterte an. Rund 180.000 Besucher verzeichnet es jährlich. Etwa 30 Prozent davon kommen von auswärts.

 

Immense Bandbreite

In der Metropole Ruhr, wo die Bude um die Ecke zum alltäglichen Lebensraum gehört, ist die "bunte Tüte" ein Dauerbrenner. Lakritz, Süßes, Saures ... Für jeden Geschmack ist gesorgt. Und so ist vielleicht auch die Beliebtheit des Theater Hagen zumindest zum Teil auf die Vielfalt des Angebots zurückzuführen. Es bietet Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Ballett, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater und Konzerte des philharmonischen Orchester Hagen.

Und natürlich ist es die Nähe zum Publikum, die begeistert. Da feiern alljährlich zu Karneval die Mitarbeiter des Theaters mit den Hagenern zusammen den Bühnenball. Passend kostümiert zum jeweiligen Motto wird getanzt, gefeiert, gegessen. Da kann mit Probenbesuchen und Backstage-Führungen "Theater hautnah" erlebt oder in Theaterclubs Bühnenluft geschnuppert werden. Und zu einzelnen Neuinszenierungen gibt's im Theatercafé die Stunde der Kritik. Angeregt durch die Blitzmeinung eines Fachreferenten diskutiert das Publikum über sein Theatererlebnis, äußert Lob oder Kritik, diskutiert Eindrücke, stellt Fragen.

 

Aktuelle Programmatik

Seit der Spielzeit 2018/2019 zeichnet sich Intendant Francis Hüsers für den Spielplan verantwortlich. Das Motto lautet: "Etwas Neues beginnen, Bewährtes variierend wiederholen, Experimente wagen, aber doch die Wiedererkennbarkeit der Traditionen sichern". Es bleibt also spannend.

Unter anderem liegt nun auch wieder ein Schwerpunkt auf der Inszenierung hochkarätiger Stücke in der Kinder- und Jugendsparte. Das Lutz Hagen – benannt nach dem bekannten Dramatiker Lutz Hübner – zeigt Stücke für Kinder ab zwei Jahren.

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