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Aktuelles

"Neue Wertschätzung für Kunst und Kultur"

Metropole Ruhr Magazin

Die Corona-Krise trifft Kunstund Kulturschaffende hart. Theater sind geschlossen, Festivals und Konzerte auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch die Ruhrfestspiele 2020 können nicht stattfinden. Was das für den Kulturbetrieb bedeutet, erläutert Intendant Olaf Kröck.

 

- Das Gespräch führte Heike Reinhold, erschienen in Metropole Ruhr 02/20

Eine Absage hat es in der langen Geschichte der Ruhrfestspiele bislang noch nicht gegeben (Stand Juni). Was bedeutet das für Sie und Ihr Team?
Diese Absage hat uns alle emotional sehr berührt. Zunächst kam eine drastische Achterbahnfahrt.
Wir haben geplant und umgeplant, wollten Vorstellungen mit unter 1.000 Plätzen und zu unterschiedlichen Zeiten anbieten. Irgendwann war jedoch klar: Auch wir müssen diese bittere Pille
schlucken und eine Absage erklären. Wir hatten bereits einen hohen Vorverkaufsstand bei den Karten,
als wir den Salto rückwärts einleiten mussten. Mittlerweile haben wir auch die Planung für ein
Herbstfestival abgebrochen. Es wird also in der Geschichte der Ruhrfestspiele im Jahr 2020 eine
schmerzliche Lücke geben, aber wir haben noch genug Energie, um nach vorne zu schauen,
und starten jetzt mit den Planungen für 2021.

 

Sehen Sie Alternativen zu den klassischen Bühnenauff ührungen, beispielsweise ein entsprechendes Online-Angebot?
Wir haben uns entschieden, das Festival nicht ins Digitale zu übertragen. Es wird also keine Aufführungen der Ruhrfestspiele als Online-Angebot geben. Wir haben stattdessen beschlossen, die
Leerstelle mit dem „Inside Out Project“ des französischen Streetart-Künstlers JR zu markieren. Dazu haben wir Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Künstlerinnen und Künstler gebeten, uns Porträtfotos von sich aus der Isolation zu schicken. Die eingesandten Fotos wurden dann in Frankreich von JR und seinem Team fototechnisch bearbeitet und anschließend als großformatige Abzüge an der Glasfassade des Ruhrfestspielhauses ausgestellt. Interessierte konnten bis Mitte Juni in entsprechendem Sicherheitsabstand voneinander am Festspielhaus vorbei flanieren. Zudem ist die digitale Dokumentation des Projektes online auf unserer Homepage zu erleben.

 

Was bedeutet die Absage finanziell für Ihr Haus?
Dadurch, dass wir ein Saisonbetrieb sind, konnten wir eine zu hohe finanzielle Belastung rechtzeitig eindämmen. Natürlich geht das auf Kosten von Partnerinnen und Partnern, mit denen wir normalerweise feste Verträge gemacht hätten. Das Bedrückende ist, dass wir damit Teil der Krise sind, die bei anderen herrscht. Zum Glück können wir auf eine großzügige Unterstützung
von Geldgebern vertrauen. Zudem haben viele Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Karten nicht umgetauscht, sondern sie gespendet. Dadurch sind wir in der Lage, Künstlerinnen und Künstler in einem gewissen Rahmen mit Ausfallhonoraren zu entschädigen und die Ruhrfestspiele gleichzeitig
in ein sicheres ökonomisches Fahrwasser zu bringen.

 

Die Corona-Krise triff t vor allem selbstständige Kunst- und Kulturschaffende hart. Was
raten Sie Schauspielern und Musikern, die zurzeit nicht auftreten können?

Das ist ein sehr schwieriges Feld. Es hat eine Zeit gebraucht, bis die Politik verstanden hat, was eine Leistung ist. Eine Künstlerin stellt häufi g kein Produkt her, dass man in den Händen halten kann. Ein Musiker, der ein 90-minütiges Konzert gibt, muss kontinuierlich über Wochen proben, Songs schreiben, sich mit dem Ensemble treffen, um diese Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt erbringen zu können. Für all diese Tätigkeiten bekommen freischaffende Künstlerinnen und Künstler erst in dem Moment Geld, wenn sie auf ihr Publikum treffen. Diese Momente brechen nun alle weg. Deshalb ist es wichtig, dass Konsument und Förderer begreifen, dass die eigentliche Arbeit der Künstler eine kreative Leistung ist, die sich nicht materialisieren lässt und trotzdem ein Recht auf Bezahlung hat.

 

Wie kann das Publikum Kulturschaffende und Kulturinstitutionen trotzdem
unterstützen?

Ich möchte hier ganz deutlich an das Publikum appellieren: Konsumieren Sie jetzt bezahlte Kunst und
lösen Sie sich von der Umsonst-Mentalität des Digitalen! Kaufen Sie Platten, statt zu streamen. Erstehen Sie Bücher in Ihrem Buchladen um die Ecke und nicht bei einem US-amerikanischen Onlineversandhändler, der noch nicht einmal Steuern in unserem Land zahlt. Sorgen Sie dafür, dass ein Geldtransfer entsteht, der Künstlerinnen und Künstlern auch wirklich zugutekommt. Vielleicht kann diese Krise dann auch eine veränderte Wertschätzung für Kunst und Kultur nach sich ziehen. Das ist meine große Hoffnung.

 

Mit der vorliegenden Ausgabe des Magazins Metropole Ruhr möchten wir Kunst- und Kulturschaffenden eine Plattform bieten, auf der sie sich künstlerisch ausdrücken können. Wie finden Sie das?
Das ist eine sehr schöne Idee. Wir erleben zurzeit eine große Bereitschaft der Menschen, sich auf andere Formen als das Bekannte einzulassen. Dabei zeigt sich, dass wir sehr wohl in der Lage
sind, unser Leben kreativ neu zu gestalten. Vor diesem Hintergrund ist es gut und richtig, auch ein solches Magazin unter veränderte Vorzeichen zu stellen.

Kreativ bilden, langfristig fördern

Metropole Ruhr Magazin

Mit seinem Education-Programm unterstützt das Klavier-Festival Ruhr jährlich mehr als tausend Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung ihrer kreativen Fähigkeiten. Beispielhaft stellen wir die inklusive und integrative Arbeit an Schulen in Duisburg-Marxloh und Bochum-Gerthe vor.


- Artikel von Heike Reinhold, erschienen in Metropole Ruhr Magazin 1/20

In Duisburg-Marxloh, einem sozialen Brennpunkt im Norden der Stadt, ist das Klavier-Festival Ruhr bereits seit zwölf Jahren mit einem modellhaften Education-Programm aktiv. Unter der Federführung des Festivals haben sich sechs Schulen zusammengeschlossen, um benachteiligten Kindern und
Jugendlichen einen nachhaltigen Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen. Rund 750 Schülerinnen und Schüler entwickeln im Schuljahr 2019/2020 Choreographien und eigene Musikstücke zu Klavierwerken bekannter Komponisten. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht die schöpferische Beschäftigung mit Musik. „Um die Wirksamkeit der Stadtteilarbeit weiter zu erhöhen,
weiten wir in diesem Jahr unser Engagement auf Marxloher Kindertagesstätten aus“, erklärt der Leiter des Education-Programms, Prof. Dr. Tobias Bleek. Seit Februar werden Mädchen und Jungen im Alter von vier bis sechs Jahren in den Kindertagesstätten Bertramstraße und Kiebitzmühlenstraße
langfristig musikalisch gefördert.


Inklusives Tanzprojekt
Die vielfach ausgezeichnete Kooperation zwischen dem Festival und den Marxloher
Schulen inspiriert auch andere Einrichtungen: In Bochum-Gerthe haben sich vier Schulen zusammengetan, um in ihrem Stadtteil ähnliche Wege wie in Duisburg zu gehen. Die Stiftung Klavier-Festival Ruhr begleitet diesen Prozess und ermöglicht nun bereits zum zweiten
Mal ein halbjähriges inklusives Tanzprojekt zu Igor Strawinskys „Petruschka“, an dem 60 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen acht und 16 Jahren beteiligt sind. Das Besondere
dabei ist unter anderem der Kontakt der Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Schulformen: Neben der Frauenlob-Grundschule, der Anne-Frank-Realschule und dem Heinrich-von-
Kleist-Gymnasium ist auch die Hilda-Heinemann-Schule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“, mit von der Partie. „Wir haben immer schon Förderschulen in
unserer Education-Arbeit einbezogen“, erklärt Prof. Franz Xaver Ohnesorg, der
Intendant des Klavier-Festivals Ruhr und ergänzt: „Es geht um den Austausch zwischen den Schülern und das Gemeinschaftserlebnis. Dabei reagieren die Förderschüler oft viel unmittelbarer auf die Musik als beispielsweise die Gymnasiasten.“ Dem kann auch Yvonne Palkowski nur zustimmen. Die Konrektorin der Hilda-Heinemann-Schule freut sich, dass dank der Aufführung im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum auch ihre Förderschüler eine Bühne bekommen und wahrgenommen
werden: „Wir sind mit unserer Schule oft so eine Art Insel. Daher freut es mich
besonders, dass unsere Mädchen und Jungen in diesem Projekt Kontakt zu Regelschülern
haben. Beim Tanzen findet eine Begegnung auf Augenhöhe statt. Die Schüler arbeiten an einem gemeinsamen Ziel: der Aufführung.“ Die Förderschüler könnten sich so als Teil eines
Ganzen sehen. „Das stärkt das Selbstbewusstsein“, ist sich die Lehrerin sicher und hofft auf eine Fortsetzung des Projektes im kommenden Schuljahr. Prof. Dr. Tobias Bleek ist zuversichtlich: „Wir
sind an Kontinuität interessiert. Das Format hat sich bewährt, die Zusammenarbeit mit den Musiklehrern an den Schulen läuft gut.“ Eine langfristige Förderung über schulische Grenzen hinweg sei daher das erklärte Ziel.

RuhrKultur.Card 2021 ab sofort erhältlich

Für 45,- € ist die Jahreskarte ab dem 12. November 2020 im Vorverkauf erhältlich. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 laden über 40 Partner in 16 Städten der Metropole Ruhr mit freiem Eintritt und ErmäSSigungen zum Kulturgenuss ein.


Die 21 RuhrKunstMuseen, elf RuhrBühnen und fünf Festivals werden ab kommendem Jahr um zehn Kulturschätze ergänzt: Der Domschatz Essen, das UNESCO Weltkulturerbe Zollverein mit dem Ruhr Museum und dem Portal der Industriekultur, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, der Gasometer Oberhausen und viele weitere Kulturschätze bieten die verschiedensten Ausstellungsformate zu den unterschiedlichsten Themen an und geben so interessante Einblicke in die (Industrie-)Kultur der Region.


Die RuhrKultur.Card beinhaltet im Jahr 2021 einmalig freien Eintritt in alle RuhrKunstMuseen sowie je einen kostenlosen Besuch der neuen Museumspartner. Bei den RuhrBühnen ist mit der Kulturjahreskarte jeweils ein Vorstellungsticket zum halben Preis erhältlich. Genauso bietet die Card einen 50 %-Rabatt auf je ein Vorstellungsticket der teilnehmenden Festivals Ruhrtriennale, Klavier-Festival Ruhr, Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen und Ruhrfestspiele Recklinghausen im jeweiligen Festivalzeitraum an.

 

Kulturguide „ruhrkultur.jetzt“

Die RuhrKultur.Card wird um das Angebot der kostenfreien Web-App „ruhrkultur.jetzt“ ergänzt. Der digitale Reiseführer bietet Informationen zu den RuhrKunstMuseen, den RuhrBühnen, den Festivals sowie den neuen Kulturschätzen an und kann über jeden Browser aufgerufen werden. Zudem beinhaltet die progressive Web-App einen tagesaktuellen Kulturkalender mit Ausstellungen, Theaterproduktionen und Events. Mit der integrierten GPS-Navigation finden alle ihren Weg quer durch den gesamten Kulturkosmos Ruhr. Dazu gibt es Highlights in den Kategorien „sehenswert“, „essen & trinken“, „übernachten“ und „auch schön“ sowie Touren von Kulturinsidern – für ein Jahr voller Kunst und Kultur.


Corona: Gesondertes Rückgaberecht

In Folge der Corona-Pandemie wird bei der RuhrKultur.Card 2021 ein außerordentliches Rückgaberecht gewährt. Bis zum 31. März 2021 können dadurch ungenutzte Cards bei Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Die Rückgabe kann immer an der Verkaufsstelle, bei der die Karte erworben wurde, erfolgen.

 



Die RuhrKultur.Card 2021 ist ab dem 12. November 2020 für 45,- € über das Servicecenter der Ruhr Tourismus GmbH unter der Hotline 01806 / 18 16 50 (0,20 € aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,60 €/Anruf) oder online unter www.ruhrkulturcard.de erhältlich.

 

Ruhr Bühnen alternativ

Ersatzprogramm im Lockdown

Im zweiten Kultur-Lockdown sind die RuhrBühnen natürlich weiterhin auf Social Media aktiv. Zudem wird in der Ruhrkultur sowohl digital wie auch analog einiges geboten. Ein Überblick über das Alternativprogramm:

 

Schauspielhaus Bochum
Die Videoreihe „SCHAUSPIELHAUS #HOMESTORIES“ ist weiterhin einsehbar. Inspiriert von ihrem Spielplan und globalen Ereignissen, nahmen sich die einzelnen Schauspieler*innen mit der Handy-Kamera auf.
Von Mai bis Juni zeigte das Theater die „Bochumer Shortcuts“: Im Rahmen des Projekts haben 14 Dramatiker*innen szenische Miniaturen geschrieben, die vom Schauspielhaus in Kurzfilme umgesetzt wurden. Die Sammlung ist ebenfalls auf Youtube zu finden.

 

Theater Dortmund
Im Kalender der RuhrBühne ist ein Online Spielplan integriert, wodurch das Alternativprogramm schnell und einfach zugänglich ist. Das Haus bietet zudem einen Familienpodcast namens „Junges Theater Dortmund – dein Podcast“.  Der Sendeplan sieht montags Beiträge des Kinder- und Jugendtheaters, mittwochs der Dortmunder Philharmoniker, donnerstags der jungen Oper sowie freitags und sonntags der Dortmunder Philharmoniker vor. Abrufbar ist das Programm auf podcast.de und Spotify.

„Frankfurter Forum Junges Theater“, eine zentrale Diskursveranstaltung für junges Theater, das sich in diesem Jahr dem Thema „stadt+finden“ widmet, findet vom 12. bis 14. November 2020 bundesweit und online statt. Mit dabei sind auch das Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater Dortmund. Ziel der Veranstaltung ist es, Austausch verschiedener Berufspraktiker*innen herzustellen und Aspekte von Zusammenarbeit, räumlichen Möglichkeiten, Enthierarchisierung, Teilhabe, Inklusion und neuen Formaten des künstlerischen Arbeitens auf Distanz zu beleuchten. Zur Anmeldung geht es hier.

 

Theater Duisburg
Die Inszenierung „Der Kaiser von Atlantis“ kann online gestreamt werden. Wer mehr über den Bau des Theaters erfahren will, wird zudem auf dem Youtube-Kanal der Stadt Duisburg fündig: „Die Geschichte“ oder „Entstehtung – Zerstörung – Wiederaufbau“.

 

PACT Zollverein
Vor allem die britische Künstlergruppe „Forced Entertainment“ belebt das Online-Programm mit „Complete works: Table Top Shakespeare“. Daneben finden digital übertragene Talks statt. Zu einer Übersicht geht es hier. Und bei „PACTconnected – Lasst uns verbunden bleiben!“ gibt es Videos, Mitschnitte und weiteres Fimmaterial.

Das transdisziplinäre Symposium IMPACT zieht in diesem Jahr erstmals in den digitalen Raum und damit Lectures und Talks von und mit Rosi Braidotti, Lars Blank und Johannes Paul Raether – online, live und kostenlos. "IMPACT20 – Planetary Alliances" (12., 13. & 15. Nov.) kreuzt Perspektiven aus Biotechnologie, Naturwissenschaft, Philosophie und zeitgenössischer KunstDie Lectures und Talks werden am 12. & 13.11. ab 18 Uhr (MEZ) live auf der Website von PACT gestreamt.

Das ATELIER ist diesmal ein Online-Takeover der besonderen Art. Am 20. und 21. Nov. 2020 präsentieren Künstler*innen ihre multimedialen, filmischen, performativen Arbeiten, sowohl on demand als auch live. Weitere Details zum Programm folgen bald.

Im Sommer begann das Langzeit-Projekt "1000 Scores. Pieces for Here, Now & Later" von Haug/Helbich/Puschke, das kurze Performance-Instruktionen internationaler Künstler*innen versammelt. Anlässlich der Präsidentschaftswahl in den USA haben Haug/Helbich/Puschke, das Goethe-Institut Chicago und PACT 10 weitere Künstler*innen eingeladen, Scores zu realisieren. Was tun, um diesen schicksalhaften Tag – oder, wie wir nun wissen, Tage – hinter sich zu bringen? Die Instruktionen geben höchst unterschiedliche Antworten; abrufbar auf der Website des Projektes unter 1000scores.com.
 

Theater und Philharmonie Essen
Durch die Beteiligung am NOW!-Festival sind ein paar Inszenierungen des Hauses online abrufbar. Die Auswahl finden Sie hier. Ein Highlight ist zudem das kunstvolle Musikvideo zu Maurice Ravels weltberühmtem „Boléro“, welches die einzelnen Melodien von 90 Musiker*innen und Performances von 30 Tänzer*innen auf der Bildfläche audiovisuell vereint.
Weitere Videos und Serien stehen auf dem YouTube-Kanal des Aalto-Musiktheaters bereit.

 

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
Unter dem Namen MiR.Alternativ findet sich eine Videosammlung, die einen Blick hinter die Kulissen gewährt sowie einige Inszenierungen anteasert.

 

Theater Hagen
Couch-Theater“ bietet eine präsentable Übersicht sowie Mediathek an Videos. Außerdem produzierte das Theater von März bis April einen Podcast namens „Who's afraid of opera?“, der über Spotify oder die Webseite abrufbar ist.

 

Schlosstheater Moers

Am 13. November 2020 von 16 bis 19 Uhr ist das Schlosstheater mit der LITERARISCHEN SOFORTHILFE an den Start gegangen; eine Wiederholung gibt es am 20. November 2020. Unbürokratisch und von Mensch zu Mensch liest das Ensemble über einen Telefonanruf Lyrik, Prosa, Liebesbriefe, Gruselgeschichten oder kurze Theatermonologe. Jedes Ensemblemitglied hat dafür ein eigenes Paket mit Lieblingstexten zusammengestellt. Sie treffen am Anfang des Gesprächs Ihre persönliche Auswahl aus dem Überraschungspaket und lehnen sich, neuen und alten Geschichten und Gedanken lauschend, zurück. Filme über vergangene Inszenierungen für 24 Stunden online zur Verfügung stehen sowie digitale Leseformate angeboten.


Anmeldungen für einen der Telefontermine bitte unter 028418834110 bzw. info@schlosstheater-moers.de sowie über die Website bis Freitag, 20. November 2020 um 12.00 Uhr.
Wer dem kleinen Haus eine Spende zukommen lassen möchte, meldet sich bitte ebenso unter info@schlosstheater-moers.de.

Ebenso werden über die Homepage sowie die Facebookseite des Schlosstheaters jeden Samstag von 18.00 Uhr bis Sonntag um 18.00 Uhr Filme von erfolgreichen Inszenierungen der letzten Jahre gestreamt.

 

Ringlokschuppen

Auf der Website ist die Videoarbeit „Raumdeuter“ abrufbar.

 

Theater an der Ruhr
Die Institution bietet einen Online-Spielplan an, den Sie hier finden.

 

Theater Oberhausen
Auf der 3Sat-Mediathek steht die Serie „Die Pest“ von Albert Camus weiterhin zur Verfügung; auf Spotify die Ensemble Playlist während Social Distancing“. Unter spectyou sind zudem einige Inszenierungen des Hauses streambar.
Bis die Theater wieder geöffnet werden und das Oberhausener Theater das geplante Familienstück „Peter Pan“ zeigen darf, möchte es zu einer großen Malaktion für Kinder aufrufen: Zeichnet, malt oder bastelt etwas zu Peter Pan und den verlorenen Kindern, zu Captain Hook, Tinkerbell oder Wendy, zum tickenden Krokodil, zum Nimmerland, zum Fliegen oder zu allem zusammen. Alles ist möglich! Natürlich brauchen wir auch Deine vollständige Anschrift und Email-Adresse, die kannst Du oder ein Erwachsener auf der Rückseite aufschreiben.
Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2020, Du kannst Dein Werk an der Theaterpforte abgeben oder schicke es an
Theater Oberhausen
Presseabteilung
Will-Quadflieg-Platz 1
45046 Oberhausen


Ruhrtriennale

Noch bis zum 13. November 2020 ist das Stück „Evolution“ der Ruhrtriennale 2019 in der arte-Mediathek streambar.

 

Ruhrfestspiele Recklinghausen

Circas neuste Kreation „Sacre“ hätte bei den Ruhrfestspielen 2020 Weltpremiere gefeiert. Vom 13. bis 15. November 2020 feiert das Festival mit diesem langjährigen Partner und gemeinsam mit Zirkusschaffenden in aller Welt die „Nuit du Cirque“ online – in der Hoffnung „Sacre“ und anderen atemberaubenden zeitgenössischen Zirkus bei den 75. Ruhrfestspielen 2021 wieder live erleben zu können. Mehr Informationen finden Sie hier.

Nach „Zeig uns deine Klasse“ und „Corooning“ im Juni sind zwei weitere Projektpräsentationen des Lernprojekts seit dem 30. Oktober 2020 online zu sehen: „Von Orten und Menschen“ – Eine installative Videoarbeit von und mit Schüler*innen der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule, Ulrike Franke und Michael Loeken sowie „Die Stimme der Jugend zu Gast bei der Late Night Show ‚Alimania‘“ – eine Initiative von und mit Schüler*innen der Dietrich- Bonhoeffer-Schule und Ali Can. Die Videos befinden sich ganz unten auf den Webseiten hinter dem Button "Mehr".


Mülheim: vier.ruhr
Unter der Allianz „vier.ruhr“ tritt Mülheim geschlossen als Theaterstadt auf: Das Theater an der Ruhr, der Ringlokschuppen Ruhr und die Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“ boten zum ersten Lockdown ein gemeinsames, zehnteiliges Live-Theater zu Giovanni Boccaccios „Das Dekameron“, dessen Aufnahmen auf der Webseite abrufbar sind. Darüber hinaus lohnt sich ein Besuch auf dem gemeinsamen Instagram-Kanal, der mit künstlerischen und narrativen Formen an der Schnittstelle von Theater, Kunst und Online-Medien spielt.

Verordnung vom 28. Oktober 2020

Schließung bis Ende November

Die RuhrBühnen können leider aufgrund der Verordnung vom 28. Okt. 2020 von Bund und Ländern zur Eindämmung der Coronapandemie ab Montag, 2. Nov. 2020 bis voraussichtlich 30. Nov. 2020 nicht besucht werden.

Der „Teil-Lockdown“ für November bedeutet zunächst den vollen Lockdown für die Kultur – so haben auch die Kulturinstitutionen im Ruhrgebiet geschlossen. Aber nur analog! Wir bleiben weiterhin auf Social Media (Instagram & Facebook) präsent und informieren via Webseiten wie auch Newsletter über das digitale Programm, Alternativen im öffentlichen Raum uvm.

Up-date zum Angebot der Festival-Partner

Info Klavier-Festival Ruhr

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Ruhrtriennale, Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen sowie die Ruhrfestspiele Recklinghausen abgesagt, ins digitale Format übertragen oder auf das nächste Jahr verschoben. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Festivals darüber, ob Ihre Tickets ihre Gültigkeit behalten oder diese zurückerstattet werden.

Für die Nachholkonzerte des Klavier-Fesitval Ruhr kann die RuhrKultur.Card 2020 leider nicht mehr eingesetzt werden  dies gilt sowohl für Nachholtermine in 2020 wie auch 2021. Bedingt durch die Coronaschutzverordnung müssen alle Konzerte bis Jahresende neu in den Verkauf gehen, da nunmehr andere Saalpläne gelten und eine Personalisierung jedes einzelnen Sitzplatzes erforderlich ist. Die Nachholkonzerte sind seit dem 12. August 2020 im Verkauf. Aufgrund der begrenzten Saalkapazitäten kann das Angebot für die RuhrKultur.Card 2020 nicht aufrecht erhalten werden, sodass aktuell keine Tickets zum halben Preis erhältlich sind. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Einsatz RuhrKultur.Card

während Corona

Die Kultur ist zurück – nach fast dreimonatiger Schließung bieten einige RuhrBühnen noch vor Spielzeitende der Saison 19/20 ein besonderes, analoges Programm an. Einen Überblick über die „Premieren“ im Juni finden Sie hier (weiter unten).

Somit können die Vorteile der RuhrKultur.Card 2020 in diesen Theatern genutzt und die Kulturlandschaft Ruhr wieder erlebt werden. Im Gegenzug ist die Unterstützung in Form eines Besuchs der Häuser ein wichtiges Zeichen für die Theater, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen. Dennoch kommen wir RuhrKulturCard-Stammkunden wegen der Corona-bedingten Schließung entgegen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Die ersten Ruhr Bühnen öffnen wieder

Welches Haus hat wann wieder geöffnet?

Nach fast dreimonatiger Schließungsphase als Schutzmaßnahme zur Eindämmung der Corona-Epidemie stehen einige wenige RuhrBühnen in den Startlöchern und bieten noch vor Spielzeitende 19/20 ein angepasstes Programm vor Publikum. Die Häuser haben ein Wiedereröffnungskonzept entwickelt, das Abstandsregeln und Hygienevorschriften berücksichtigt. Darunter:

Theater Hagen (Vorstellungen im Lutz) seit 30. Mai 2020

Ringlokschuppen Ruhr ab 05. Juni 2020 mit "Wunschkonzert" der Cooperativa Maura Morales

Schlosstheater Moers ab 05. Juni 2020 mit "Lenz" von Georg Büchner
("Die Glasglocke" von Silvia Plath läuft bereits seit dem 20. Mai 2020 in sehr kleinen Settings)

Theater und Philharmonie Essen: Aalto Theater ab 05. Juni 2020 (Terrassenkonzerte), Philharmonie Essen und Aalto Ballett Essen ab  09. Juni 2020 & Grillo Theater ab 18. Juni 2020

Schauspielhaus Bochum ab 10. Juni 2020 mit einer Neuproduktion von Elias Canettis Die Befristeten (Im Juni sind alle 10 geplanten Vorstellungen im Großen Haus umsonst!)

Theater Duisburg ab 12. Juni 2020

Pact Zollverein ab 13. Juni 2020 mit Ensemble Musikfabrik

Auch das Theater Oberhausen bittet um Einlass ins Große Haus am 10. Juni 2020, allerdings zunächst mit der Premiere des Films "From Horror till Oberhausen"

Die restlichen RuhrBühnen bieten ihr Programm weiterhin digital an. Einen Überblick finden Sie unter unseren Artikeln weiter unten.

Die Festival-Partner der Ruhr Kultur Card

Aktueller Stand zu Corona-Zeiten

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
Die 66. Ausgabe der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen erscheint als Online-Edition und alle fünf Wettbewerbe des Festivals – Internationaler, Deutscher, NRW-, Kinder- und Jugendfilmwettbewerb sowie der MuVi-Preis – können stattfinden. Zugänglich und zu sehen sind die Filme für das Publikum und die Fachbesucher*innen im geplanten Zeitraum vom 13. bis 18. Mai 2020.

Klavier-Festival Ruhr
Die in der Zeit vom 21. April bis 17. Mai 2020 geplanten 23 Konzerte des Klavier-Festival Ruhr wurden abgesagt und sollen im Herbst nachgeholt werden. Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Alternativ können RuhrKultur.Card- und RUHR.TOPCARD-Kunden ihre Tickets im Service Center zurückgeben. Schreiben Sie hierzu bitte eine Mail an servicecenter@ruhr-tourismus.de oder melden Sie sich telefonisch über die Ticket-Hotline 01806 181650 (0,20 Euro/Anruf aus dem Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem Mobilfunknetz).

Mülheimer Theatertage NRW "Stücke"
Die 45. Ausgabe der Mülheimer Theatertage NRW "Stücke" ist abgesagt, gibt aber im geplanten Zeitraum vom 16. bis 24. Mai 2020 Einblicke in das diesjährige Angebot: Jeden Abend werden ein*e nominierte*r Autor*in in Filmporträts mit Interviews, Ausschnitten aus Inszenierungen, Lesungen und anderen Beiträgen der Theaterensembles vorgestellt. Detaillierte Informationen zum Programm erscheinen Anfang Mai.
Zudem ist das Theaterfestival Mitglied der Allianz ruhr.vier, welche zu Corona-Zeiten ein zehnteiliges Live-Theater zu Giovanni Boccaccios "Das Dekameron" bietet. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ruhrfestspiele Recklingshausen
Die Ruhrfestspiele Recklinghausen finden in Gänze nicht statt. Die Pläne, Teile des diesjährigen Programms in den Herbst 2020 zu verschieben, sind verworfen worden. Informationen zur Rückgabe bzw. dem Umtausch der Einrittskarten finden Sie auf der Webseite der Ruhrfestspiele.

Ruhrtriennale
Die Ruhrtriennale vom 14. August bis 20. September 2020 ist abgesagt. Bereits gekaufte Karten werden zurückerstattet. Hierzu können die Karten an den Vorverkaufsstellen, an denen sie erworben wurden, zurückgegeben werden. Online-Käufer*innen wird die Kultur Ruhr GmbH zur Abwicklung der Erstattung in den kommenden Wochen direkt kontaktieren. Bei weiteren Fragen steht außerdem die Ticket-Hotline zur Verfügung: 0221 280210. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Ruhrtriennale.

Welche Häuser haben bis wann geschlossen?

Neue Verorndnung zum Schutz vor Corona

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) erlassen. Darin ist festgesetzt, dass Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Museen vom 20. April BIS EINSCHLIESSLICH SONNTAG, 3. MAI 2020 WEITERHIN GESCHLOSSEN bleiben. Bis jetzt haben ALLE RuhrBühnen geschlossen und die meisten ihren Spielplan in den digitalen Raum verlegt. Zur Übersicht des digitalen Programms geht es hier.


SCHAUSPIELHAUS BOCHUM
THEATER DORTMUND hat alle Veranstaltungen bis einschließlich 28. Juni abgesagt (Grund: Bekanntmachung des Verwaltungsvorstands der Stadt Dortmund; Saison nicht vorzeitig abgesagt!)
THEATER DUISBURG hat alle Veranstaltungen bis einschließlich 31. Mai abgesagt
PACT ZOLLVEREIN
THEATER UND PHILHARMONIE ESSEN hat alle Veranstaltungen in den Spielstätten Aalto-Theater, Philharmonie Essen, Grillo-Theater sowie Casa und Box bis Ende der Spielsaison 2019/20 abgesagt
MUSIKTHEATER IM REVIER GELSENKIRCHEN beendet Spielsaison 2019/20 vorzeitig
THEATER HAGEN hat alle Veranstaltungen bis einschließlich 31. Mai abgesagt
SCHLOSSTHEATER MOERS
RINGLOKSCHUPPEN RUHR
THEATER AN DER RUHR
THEATER OBERHAUSEN

Hinweise zu unseren Festival-Partnern finden sie hier.

Digitales Programm

Die Corona-Alternative

Corona macht kreativ: Einige RuhrBühnen bieten digitale Alternativen zu ihrem ursprünglich analogen Veranstaltungsprogramm. In diesem Artikel erhalten Sie einen Überblick über die digitalen Formate einzelner Häuser, damit Sie auch von zu Hause aus Kultur genießen können.

Leider wissen wir nach wie vor nicht sicher, wann die Kulturinstitutionen wieder ihre Türen öffnen. Selbstverständlich stellt das digitale Angebot keinen Ersatz für das analoge Programm oder gar eine Kompensation für die RuhrKultur.Card dar. Wir sind uns der Lage bewusst und arbeiten kontinuierlich an Lösungen. Bitte haben Sie Verständnis.

Bis dahin viel Spaß beim Streamen und bleiben Sie gesund!


Das Schauspielhaus Bochum
hat einen Videoblog unter dem Namen „SCHAUSPIELHAUS #HOMESTORIES“ ins Leben gerufen. Inspiriert von ihrem Spielplan und globalen Ereignissen, nehmen sich die einzelnen Schauspieler*innen mit der Handy-Kamera auf. Jeden Tag ab 18 Uhr werden Lesungen, Lieder, Gedichte und Geschichten auf Youtube hochgestellt. Abrufbar ist das Programm zudem über die Social Media-Kanäle und die Webseite des Hauses.
Des Weiteren wurde das Schauspielhaus Bochum zum diesjährigen 57. Berliner Theatertreffen eingelden, welches aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form stattfindet. Am 1. Mai wird das virtuelle Theatertreffen nach einem Grußwort mit Johan Simons‘ „Hamlet“-Inszenierung am Schauspielhaus Bochum eröffnet. Die im Rahmen der Reihe „Starke Stücke“ von 3sat realisierte Fernsehaufzeichnung steht ab 20 Uhr sowohl auf der Online-Plattform der Berliner Festspiele als auch auf nachtkritik.de sowie in der 3sat-Mediathek zum Abruf bereit und wird am 2. Mai um 20:15 Uhr im 3sat-TV-Programm gesendet - erstmalig mit einer Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen und Untertiteln für taube und schwerhörige Menschen.
Seit dem 19. Mai zeigt das Theater "Bochumer Shortcuts" als Uraufführungen auf seiner Website und den Social Media Kanälen. Im Rahmen des Projekts haben 14 Dramatiker*innen szenische Miniaturen geschrieben, die vom Schauspielhaus in Kurzfilme umgesetzt wurden.

Das Theater Dortmund
hat einen Online Spielplan. Unter dem Namen "Déjà-vu" wurden zwar v.a. im März an bestimmten Tagen um 18 Uhr Highlights aus dem vergangenen Spielplan veröffentlicht, vereinzelt trifft dies aber auch weiterhin zu. Auf Facebook weisen wir unter den Wochenendtipps auf die Extra-Termine hin. "Couchgeschichten" zeigt vergangene Märchenstücke des Kinder- und Jugendtheaters Dortmund (KJT). Das Programm ist an jedem Freitag um 12 Uhr online. Unter den Hashtags #TogetherAtHome und #Throwback postet das Haus zudem kreativen Content aus der Quarantäne sowie ausschnitthafte Rückblicke. Das Haus bietet zudem einen Familienpodcast namens "Junges Theater Dortmund – dein Podcast".  Der Sendeplan sieht montags Beiträge des Kinder- und Jugendtheaters, mittwochs der Dortmunder Philharmoniker, donnerstags der jungen Oper sowie freitags und sonntags der Dortmunder Philharmoniker vor. Abrufbar ist das Programm auf podcast.de und Spotify.

Das Theater Duisburg
bietet ein gemischtes Programm auf Facebook – darunter ein Impro-Theater des Jugendclubs "Spieltrieb" mit einstündigen Live-Streams. Darüber hinaus bietet die Oper am Rhein mehrere Inszenierungen als Streams sowie eine digitale Talkshow namens „Ring“-Talk mit Generalmusikdirektor Axel Kober und Spielleiter Dorian Dreher, einen Online-Workshop zu "Opern-Italienisch" u.v.m. auf www.operamrhein.de.

Pact Zollverein
streamt anstatt der Premiere von "Under Bright Light" die neue Online-Arbeit von Forced Entertainment, welche im April entstanden ist. Die 3 Episoden von "End Meeting for all" sind bis 30. Juni als Links auf der Webseite abrufbar , sodass die Performances in Zoom-Meetings erlebt werden können. Unter #PACTconnected teilen Künstler*innen Einblicke in ihr künstlerisches Arbeiten. Im Rahmen der Reihe "In conversation with..." spricht der Choreograph Saša Asentić (Per.Art) jeden Freitag mit Kolleg*innen aus aller Welt. Ab 15. Mai wird zu einem außergewöhnlichen Spaziergang geladen: "Get lost" ist eine musikalische Reise mit Kopfhöhrern, doch ohne Ziel; ein Umherstreifen der Imagination zwischen Verlorenheit und Komik.
Wöchentlich lädt die WerkStadt mittwochs um 19 Uhr auf Zoom zum digitalen Nachbarschaftstreff "Zusammen Zuhause". Auf Instagram und Facebook erscheint das PACT Café als Online-Ausgabe, wobei das Team jeden Mittwoch aus einem Kinderbuch vorliest.

Theater und Philharmonie Essen
zeigt unter "TUP trotz(t) Corona" kreative Videos ihrer Künstler*innen aus den Kulturhäusern, aber auch von zu Hause. Ein Highlight ist das kunstvolle Musikvideo zu Maurice Ravels weltberühmtem "Boléro", welches die einzelnen Melodien von 90 Musiker*innen und Performances von 30 Tänzer*innen auf der Bildfläche audiovisuell vereint.
Zudem beteiligt sich die Institution an der „Kulturambulanz“ vom Kulturradio WDR 3. Die szenisch-musikalische Lesung „Liebesweichen“, die im Foyer des Aalto-Musiktheater Essen​ aufgezeichnet wurde, umfasst die Biografien der Schauspielerin Lotte Lenya und Kurt Weill von ihrer Jugendzeit bis zum Tod des Komponisten. Zu dem Beitrag geht es hier.
Das beliebte Aalto-Programm „It’s Teatime“ ist ab 1. Mai als Podcast online zu hören. Fräulein Vorlaut (Marie-Helen Joël), Miss Betterknower (Christina Clark) und Professor Gisbert Träge (Michael Haag) plaudern alle zwei Wochen über Opern und Komponisten, die im Aalto-Programm zuletzt eine Rolle gespielt haben bzw. zukünftig zu erleben sein werden. Die etwa 35-minütigen Beiträge stehen neben weiteren Videos und Serien auf dem YouTube-Kanal des Aalto-Musiktheaters bereit.

Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
beherbergt auf seiner Webseite unter MiR.Alternativ eine Videosammlung, die auch auf den Sozialen Medien der Kulturinstitution abrufbar ist und einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Hier wird auch jeden Freitag um 18 Uhr die Aufnahme einer Inszenierung bereitgestellt.
Außerdem lädt das MiR ein, zusammen in den 1. Mai 2020 zu tanzen. Auf mir.ruhr/alternativ sowie Facebook und Instagram präsentiert das Musiktheater zum Tanz in den Mai die beliebte Mitmach-Show "Fifty-Fifty unplugged – live und in Farbe" als Livestream. Einfach pünktlich um 20.15 Uhr auf einem der Kanäle einschalten und zuhause dabei sein.

Das Theater Hagen
führt sein Online-Programm im Kalender auf der Webseite auf. Mit dem Namen "Couchtheater" sind die digitalen Veranstaltungen gekennzeichnet. Wie diese jeweils abrufbar sind erklären der Infotext als auch die Social Media-Kanäle. Außerdem bietet das Theater einen Podcast namens "Who's afraid of opera?", der über Spotify oder die Webseite abrufbar ist. Diesen und weitere digitale Formate finden Sie hier.

Das Schlosstheater Moers
bietet ebenfalls einige Inszenierungen und Veranstaltungen digital an. Im Kalender werden diese unter dem Hinweis "Videostream" angezeigt.


Das Theater Oberhausen
postet regelmäßig auf Facebook und Instagram aus dem Home Office sowie die Reihe "Jetzt ist nicht die Zeit für Kritik" und die Schreibwerkstatt "Akademie der lauten Gedanken". Auf Spotify hat es die Playlist "Ensemble Playlist während Social Distancing" bereitgestellt und über spectyou werden immer mehr Inszenierungen des Hauses streambar.
Die Veranstaltung "Prinzessinnendramen Der Tod und das Mädchen IIII" wird in drei Hörspaziergängen ab dem 24. April 2020 zum begehbaren Kunstwerk. Die Audiodateien und weitere Informationen werden nach Ticketbuchung zugesandt. Die einzelnen Folgen des 
Theaterfilms "Die Pest"(Albert Camus) werden jede Woche samstags um 19.30 Uhr ab Mai 2020 online veröffentlicht . Kostenlos sind sie auch online bei ZDF Kultur, 3Sat und auf die-pest.de. An dem Film beteiligen sich unter anderem Bürger*innen, die ihre Videobeiträge zugeschickt haben.

Theater an der Ruhr
bietet einen Online-Spielplan, den Sie hier finden.

Mülheim: vier.ruhr
Unter der Allianz "vier.ruhr" tritt Mülheim geschlossen als Theaterstadt auf. Das Theater an der Ruhr, der Ringlokschuppen Ruhr und die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke" bieten zu Corona-Zeiten ein gemeinsames, zehnteiliges Live-Theater zu Giovanni Boccaccios "Das Dekameron", welches seriell auf der Webseite und Youtube erscheint. Am 16. April 2020 wurde die Pilotfolge veröffentlicht, die einzelnen Folgen werden immer donnerstags um 21 Uhr publiziert.

Das Theater an der Ruhr bietet zudem eine digitale Version der Gesprächsreihe "Zeit für Zukunft", in welcher sich Diskurs und Konzert wie im analogen Pendant abwechselnd begegnen.

Das Theaterfestival "Stücke" gibt vom 16. bis 24. Mai 2020 Einblicke in sein diesjähriges Angebot: Jeden Abend werden ein*e nominierte*r Autor*in  in Filmporträts mit Interviews, Ausschnitten aus Inszenierungen, Lesungen und anderen Beiträgen der Theaterensembles vorgestellt. Detaillierte Informationen zum Programm folgen Anfang Mai.

 

Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen
organisieren ihre 66. Ausgabe als Online-Edition. Alle fünf Wettbewerbe des Festivals  Internationaler, Deutscher, NRW-, Kinder- und Jugendfilmwettbewerb sowie der MuVi-Preis  können stattfinden. Zugänglich und zu sehen sind sie für das Publikum und die Fachbesucher*innen im geplanten Zeitraum vom 13. bis 18. Mai 2020.

Das Klavier-Festival Ruhr
hat seine 23 Konzerte, die vom 21. April bis 17. Mai 2020 geplant waren, in den Herbst (Ende August bis Ende November) verlegt. Auch für das Programm von Anfang Juni bis zum 11. Juli 2020 ist eine Neuplanung vorgesehen. Das Klavier-Festival Ruhr bietet aber jetzt schon für die nächsten Wochen und Monate in mehrtägigem Wechsel Video- und Tondokumente von Veranstaltungen der vergangenen Jahre als digitales Festival an.

 

Corona Update

ruhrkultur.jetzt

Liebe Kulturinteressierte,
wie alle sind auch wir von den Auswirkungen des Virus COVID-19 bzw. SARS-Co-V-2 betroffen. Aufgrund dessen mussten die Partner der RuhrKultur.Card vorerst ihr Veranstaltungsprogramm einstellen und versuchen teilweise Alternativen zu bieten. In diesem Artikel erhalten Sie einen Überblick über alle wichtigen Informationen zum Thema.


ÜBERBLICK ÜBER DIE INHALTE

  • Allgemeine Hinweise zu Corona
  • RuhrBühnen und RuhrKunstMuseen: Aktueller Stand
  • Pausierung von Werbemaßnahmen und Verkauf
  • RuhrKultur.Card 2020: Erstattung/ Rückgabemöglichkeiten
  • Hinweis zu den Festival-Partnern

Allgemeine Hinweise zum Corona

Wir unterstützen das Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus in vollem Umfang. Wir bitten Sie, die Handlungsempfehlungen der zuständigen Gesundheitsbehörden zu beachten und alle außerhäuslichen Freizeitaktivitäten sowie nicht unbedingt notwendigen sozialen Kontakte zu vermeiden.

Weitere Informationen zum Coronavirus und dessen Auswirkungen auf andere Geschäftsbereiche der Ruhr Tourismus GmbH finden Sie auf www.ruhr-tourismus.de


RuhrBühnen und RuhrKunstMuseen: Aktueller Stand

Alle RuhrBühnen und RuhrKunstMuseen haben das Veranstaltungsprogramm als Schutzmaßnahme gegen Corona eingestellt. Die meisten Häuser haben bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen. Unter "Aktuelles" haben wir auf den Webseiten der RuhrBühnen und RuhrKunstMuseen eine Liste mit den Daten erstellt, die wir für Sie regelmäßig aktualisieren.

Aus technischen Gründen werden auf unseren Webseiten noch einzelne Veranstaltungen und Ausstellungen regulär im Spielplan bzw. Kalender angezeigt. Wir bitten dies zu entschuldigen und weisen nochmals darauf hin, dass sämtliche Inszenierungen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen in den entsprechenden Zeiträumen nicht stattfinden. Über Rückerstattungen und Ersatztermine informieren Sie sich bitte bei den jeweiligen Institutionen.


Pausierung von Werbemassnahmen und Verkauf

Leider sehen wir uns aufgrund der Einschränkungen dazu gezwungen, geplante Werbemaßnahmen zu verschieben. Wir arbeiten jedoch an alternativen Formaten, um Ihnen über unsere digitalen Plattformen auch von Zuhause aus Kultur zu ermöglichen. Diesbezüglich bitten wir um Geduld.

Wir haben uns außerdem dazu entschieden, den Verkauf der RuhrKultur.Card 2020 vorerst zu pausieren, da die Leistungspartner und Verkaufsstellen der RuhrKultur.Card vorübergehend geschlossen bleiben. Selbstverständlich behalten alle bereits erworbenen Karten ihre Gültigkeit und können bis zum Ende des Jahres eingesetzt werden. Wir werden Sie informieren, sobald der Verkauf wie gewohnt fortgesetzt werden kann


RuhrKultur.Card 2020: Erstattung/ Rückgabemöglichkeiten

Für die Ruhr.Kultur.Card 2020 gelten aktuell keinerlei Sonderregelungen bezüglich der Rückgabemöglichkeiten. Binnen 14 Tagen nach Kaufdatum können nicht genutzte Karten bei der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Sollte die Verkaufsstelle bis maximal 14 Tage nach Erwerb der Karte(n) geschlossen werden, können Karten auch nach der Wiedereröffnung zu gleichen Konditionen zurückgegeben werden. Bitte bewahren Sie hierzu unbedingt den Kassenbon auf.


Hinweis zu unseren Festival-Partnern der RuhrKultur.Card

Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
Die 66. Ausgabe der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen erscheint als Online-Edition und alle fünf Wettbewerbe des Festivals – Internationaler, Deutscher, NRW-, Kinder- und Jugendfilmwettbewerb sowie der MuVi-Preis – können stattfinden. Zugänglich und zu sehen sind die Filme für das Publikum und die Fachbesucher*innen im geplanten Zeitraum vom 13. bis 18. Mai 2020. Vorab wird mittels verschiedener Videobeiträge unterhalten.

Klavier-Festival Ruhr
Die in der Zeit vom 21. April bis 17. Mai 2020 geplanten 23 Konzerte des Klavier-Festival Ruhr wurden abgesagt und sollen im Herbst nachgeholt werden. Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Alternativ können RuhrKultur.Card- und RUHR.TOPCARD-Kunden ihre Tickets im Service Center zurückgeben. Schreiben Sie hierzu bitte eine Mail an servicecenter@ruhr-tourismus.de oder melden Sie sich telefonisch über die Ticket-Hotline 01806 181650 (0,20 Euro/Anruf aus dem Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem Mobilfunknetz).

Mülheimer Theatertage NRW "Stücke"
Die 45. Ausgabe der Mülheimer Theatertage NRW "Stücke" ist abgesagt, gibt aber im geplanten Zeitraum vom 16. bis 24. Mai 2020 Einblicke in das diesjährige Angebot: Jeden Abend werden ein*e nominierte*r Autor*in in Filmporträts mit Interviews, Ausschnitten aus Inszenierungen, Lesungen und anderen Beiträgen der Theaterensembles vorgestellt. Detaillierte Informationen zum Programm erscheinen Anfang Mai.
Zudem ist das Theaterfestival Mitglied der Allianz ruhr.vier, welche zu Corona-Zeiten ein zehnteiliges Live-Theater zu Giovanni Boccaccios "Das Dekameron" bietet. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ruhrfestspiele Recklingshausen
Die Ruhrfestspiele Recklinghausen finden in Gänze nicht statt. Die Pläne, Teile des diesjährigen Programms in den Herbst 2020 zu verschieben, sind verworfen worden. Informationen zur Rückgabe bzw. dem Umtausch der Einrittskarten finden Sie auf der Webseite der Ruhrfestspiele.

Ruhrtriennale
Die Ruhrtriennale vom 14. August bis 20. September 2020 ist abgesagt. Bereits gekaufte Karten werden zurückerstattet. Hierzu können die Karten an den Vorverkaufsstellen, an denen sie erworben wurden, zurückgegeben werden. Online-Käufer*innen wird die Kultur Ruhr GmbH zur Abwicklung der Erstattung in den kommenden Wochen direkt kontaktieren. Bei weiteren Fragen steht außerdem die Ticket-Hotline zur Verfügung: 0221 280210. Nähere Informationen finden Sie in Kürze auf der Webseite der Ruhrtriennale.

Premierenkalender 2020 Vol. 01

Jetzt erhältlich!

Der Premierenkalender der RuhrBühnen für die erste Jahreshälfte 2020 liegt vor! Sie erhalten alle Premierentermine der 11 RuhrBühnen für die zweite Hälfte der Spielzeit übersichtlich in einem Heft. Gültig bis Juli 2020.

Auch der Ausstellungskalender der RuhrKunstMuseen ist erhältlich.

RuhrBühnen präsentieren neues Netzwerk-Mitglied

Mit der Aufnahme eines weiteren Mitglieds, wird das Netzwerk der RuhrBühnen zukünftig durch die Ruhrfestspiele Recklinghausen unterstützt. Zudem wurden mit Michael Schulz und Florian Fiedler die Intendanten des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und des Theater Oberhausen als Sprecher der Allianzbestätigt.

© RTG / studio 38

RuhrKultur.Card 2020 ab sofort erhältlich

20 Museen, 11 Theater, 5 Festivals: Entdecken Sie vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 das Kulturgebiet Ruhr! 

Mit der Jahreskarte von Ruhr Tourismus erhalten Kulturbegeisterte und solche die es werden möchten  im Kalenderjahr 2020 einmalig freien Eintritt in alle 20 RuhrKunstMuseen und jeweils ein Vorstellungsticket zum halben Preis bei den 11 RuhrBühnen. Darüber hinaus bietet die Card 50 Prozent Rabatt auf je ein Vorstellungsticket für die Festivals Ruhrtriennale, Klavier-Festival Ruhr, Mülheimer Theatertage NRW "Stücke", Internationale Kurzfilmtage Oberhausen und Ruhrfestspiele Recklinghausen.

Gratis on top gibt es den  RuhrKultur.Guide, ein Reiseführer der entlang der Kulturangebote durch die Region führt.

© Natalie Bothur

Theaterpreis 'DER FAUST' geht 2019 an den Theatermacher Roberto Ciulli

Roberto Ciulli (Theater an der Ruhr, Mülheim) wird in diesem Jahr mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet. Es wird ein Theatermacher geehrt, der laut Jury wie kein anderer für eine offene und diverse Gesellschaft steht. "Seit fast vierzig Jahren schafft es Roberto Ciulli am Theater an der Ruhr  als Leiter, Regisseur und Schauspieler  sich immer weiter zu entwickeln, mit Humor, Menschenkenntnis, Ernst und Liebe." Bei der Verleihung am 9. November werden herausragende künstlerische Leistungen in acht Kategorien geehrt, sowie ein Preis für das Lebenswerk und ein Perspektivpreis verliehen.

Foto: Jürgen Brinkmann

Sommerpause! Ab Ende August freuen sich die Ruhr Bühnen wieder auf Ihren Besuch

Die RuhrBühnen sind aktuell in der Sommerpause!

Im gemeinsamen Spielplan der RuhrBühnen finden Sie schon jetzt einen Ausblick auf die Veranstaltungen und Produktionen der neuen Spielzeit. 

Ab dem 23. August startet PACT Zollverein im Rahmen der Ruhrtriennale das Programm. Die Theater beginnen nacheinander ab dem 31. August die neue Spielzeit 2019/2020 und freuen sich auf Ihren Besuch.

Foto: Jörg Brüggemann © Jörg Brüggemann / Ostkreuz / Ruhrtriennale

Ruhrtriennale 2019: Vom 21. August bis 29. September

Eröffnet wird das diesjährige Festival der Künste am neuen Spielort Ruhr-Universität Bochum: Dort verwandelt der Schweizer Regisseur Christoph Marthaler das Audimax mit seiner neuesten Musiktheaterkreation Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend in ein Weltparlament. Er setzt sich mit Demokratieverlust auseinander und lässt die Zuschauer*innen aus der Gegenwart und Zukunft auf ein zerstörtes Europa blicken.

Weitere Termine, alle Produktionen, Information und Ticketbuchung unter: www.ruhrtriennale.de

RTG / studio 38

Preisregen für die RuhrBühnen beim NRW-Theatertreffen

Vier der sechs Preise gingen an drei Theater der RuhrBühnen. Die Auszeichnung für die beste Inszenierung erhielt das Theater Oberhausen für "Schuld und Sühne". Den Ensemblepreis gewann das Schlosstheater Moers mit "Zur schönen Aussicht". Das Schauspiel des Theater Dortmund erhielt für "Der Theatermacher" gleich zwei Auszeichnungen: für den besten Darsteller sowie den Preis der Jugendjury.

RTG / studio 38

NRW-Theatertreffen 2019: mit fünf Theatern der Ruhr Bühnen

Vom 30. Mai bis 8. Juni findet in Münster das diesjährige NRW-Theatertreffen statt. Zehn herausragende Inszenierungen, die eine Fachjury aus rund 40 Produktionen ausgewählt hat, zeigen die Vielfalt der nordrhein-westfälischen Theaterlandschaft. Fünf der zehn eingeladenen Inszenierungen kommen aus dem Theaternetzwerk der Metropole Ruhr: Schauspielhaus Bochum, Theater Dortmund, Schlosstheater Moers, Theater an der Ruhr und Theater Oberhausen.

Mehr Information und Ticketbuchung unter www.nrw-theatertreffen.de

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