Caspar David Friedrich, Bearbeitung von Emma Lou Hermann

Deutscher Herbst

Quick Info

Ruhrbühnen für die Demokratie

Im Taumel zwischen Geschichte und Gegenwart

Im Herbst 1946 reist der junge schwedische Autor Stig Dagerman durch das zerstörte Deutschland. Mit seinem literarischen Reisebericht Deutscher Herbst tastet er Berlin, Hamburg und das Ruhrgebiet ab – Orte zwischen Hunger, Ruinen und Erschöpfung. Dagerman beschreibt ein Land zwischen Ende und Anfang und stellt eine unbequeme Frage: Ist dieses Land zur Freiheit bereit? Genau 80 Jahre, ein Menschenleben später, greift der gefeierte Regisseur Christopher Rüping diesen Blick auf. Der Träger des Theaterpreis Berlin 2025 legt gemeinsam mit dem Ensemble des Deutschen Theaters Berlin das Ohr an die deutsche Geschichte: 1946, 1977 und andere Herbste – Zeiten des Übergangs, der Verunsicherung, der Verantwortung. Wenn Erinnerung verschwindet und Geschichte zur Suche wird, stellt sich erneut die Frage: Wie viel Freiheit tragen wir in uns? Wer sind wir, wenn nichts mehr selbstverständlich ist?

Eine Koproduktion von Ruhrtriennale und Deutsches Theater Berlin.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW

Sprache
Mit englischen Übertiteln
Dauer
2 Stunden
Webseite
www.ruhrtriennale.de/de/programm/deutscher-herbst/205
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