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Schlosstheater Moers – „Radikale Zeitgenossenschaft“
Seit seiner Gründung durch Holk Freytag im Jahr 1975 behauptet das Schlosstheater Moers (S.T.M.) einen besonderen Platz in der deutschen Theaterlandschaft: Es gilt nach wie vor als kleinstes Stadttheater Deutschlands und zugleich als eine der experimentierfreudigsten Bühnen. Unter der Leitung von Ulrich Greb (2003–2025) wurde die Erprobung neuer Spielorte und Formate in der Stadt kontinuierlich weiterentwickelt.
Mit Beginn der Spielzeit 2025/26 übernehmen Jakob Arnold und Daniel Kunze die Intendanz. Unter dem Leitmotiv der „radikalen Zeitgenossenschaft“ verstehen sie Theater als Plattform, auf der zentrale Fragen der Gegenwart künstlerisch verhandelt werden. Der Spielplan umfasst klassische Werke ebenso wie zeitgenössische Inszenierungen, die teils in Kooperation mit internationalen Partnern und kulturellen Einrichtungen entstehen.
Auch das Junge S.T.M., das mit Stücken für Kinder und Jugendliche aktuelle Themen poetisch aufgreift, setzt seine Arbeit fort. Mit der geplanten neuen Spielstätte Das Weiße Haus entsteht zudem eine infrastrukturelle Erweiterung, die zusätzliche künstlerische Freiräume eröffnet.
Mit der Eröffnungspremiere Der Frieden, inszeniert von Daniel Kunze, startet das Schlosstheater am 25. Oktober 2025 in die Spielzeit 2025/26.
Das Schlosstheater Moers ist ein Ort des Austauschs, der ästhetischen Anregung und der gesellschaftlichen Reflexion – offen für ein breites Publikum in Moers, im Ruhrgebiet und darüber hinaus.