Foto: Frank Vinken

Theater an der Ruhr

Quick Info

Als eine ganz eigene Antwort auf die bis heute andauernde Debatte um die Strukturen in der vom Stadttheater dominierten Theaterlandschaft in Deutschland zu finden, wurde das Theater an der Ruhr 1980 als alternatives Modell, als ein Ensembletheater neuen Typs, gegründet.

Für Roberto Ciulli, Helmut Schäfer und Gralf-Edzard Habben, die Gründer des Theaters, standen drei wesentliche Gedanken im Zentrum: Das Primat der Kunst gegenüber dem Apparat. Die Idee des Ensembles, das alle Mitglieder des Theaters einschließt – mit gleichen Verträgen. Und die Idee des Reisens; das Theater ist inzwischen in mehr als 50 Ländern gewesen und hat Künstler:innen aus diesen Ländern nach Europa und Mülheim geholt. 

Denkraum der Diversität

Der Sitz des Theaters im historischen Jugendstilgebäude am Raffelbergpark ist heute ein Ort für zeitgenössisches Theater und Kunst, der sich modischen Kompromissen entzieht, offene, mehrsprachige Diskurse und internationale Begegnungen stiftet – ein Denkraum der Diversität.  
Im Sommer 2024 hat sich das künstlerische Programmteam etabliert, dem die Produktionsleiterin Kara Handgraaf sowie die Dramaturg:innen Constanze Fröhlich, Helmut Schäfer, Sven Schlötcke und Alexander Weinstock angehören. Zudem ist hier in regelmäßigen Abständen eine Vertreter:in des Ensembles beteiligt.

Ein einzigartiges Konzept

Wir schlagen ein neues Kapitel in der über vierzigjährigen Geschichte des Theaters an der Ruhr auf – und schreiben diese Geschichte fort, im Zeichen eines radikalen Wandels. Seit Beginn der Spielzeit 23/24 lädt das Theater an der Ruhr zu drei konzentrierten Theaterereignissen ein, die unter der Überschrift eines die ganze Spielzeit prägenden Themas stehen: Damit beschreitet das Theater einen völlig neuen, radikalen Weg in Deutschlands Theaterlandschaft.
 
Sämtliche Neuproduktionen werden in diesen verdichteten „Spielinseln“ zu sehen sein. Während einer Dauer von vier bis sechs Wochen, laden wir Sie dreimal im Jahr zu diesen Theatersessions ein, die jede für sich, ein einmaliges Programm umfasst: Neben den zentralen Theaterproduktionen erwartet das Publikum ein themenspezifisches Rahmenprogramm aus Workshops, Konzerten, Kunst-Installationen, Lesungen, Vorträgen. Diskurse und Fachgespräche mit Expert:innen oder weiterführende Filme und Lesungen fordern dazu auf, mitzudenken und mitzumachen.
 
Diese drei Theaterinseln sind konzentrierte, aber verspielte Gefüge von künstlerischer Arbeit und gesellschaftlichem Austausch. Sie sollen uns untereinander in Kontakt bringen und das Haus im gesellschaftlichen Gefüge als kollektiven Denk- und Begegnungsraum neu verorten. Welche tiefergehenden Phänomene, Prägekräfte und Sehnsüchte an die Oberfläche unseres Miteinanders dringen, möchten wir zusammen mit Ihnen erkunden.

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