Folgen Sie uns auf Facebook
Folgen Sie uns auf Instagram
ENZur englischen Website wechseln
Foto: Frank Vinken

Theater an der Ruhr

Quick Info

Als eine ganz eigene Antwort auf die bis heute andauernde Debatte um die Strukturen in der vom Stadttheater dominierten Theaterlandschaft in Deutschland zu finden, wurde das Theater an der Ruhr 1980 als alternatives Modell, als ein Ensembletheater neuen Typs, gegründet.

Für Roberto Ciulli, Helmut Schäfer und Gralf-Edzard Habben, die Gründer des Theaters, standen drei wesentliche Gedanken im Zentrum: Das Primat der Kunst gegenüber dem Apparat. Die Idee des Ensembles, das alle Mitglieder des Theaters einschließt – mit gleichen Verträgen. Und die Idee des Reisens; das Theater ist inzwischen in mehr als 50 Ländern gewesen und hat Künstler*innen aus diesen Ländern nach Europa und Mülheim geholt. 

Denkraum der Diversität

Der Sitz des Theaters im historischen Jugendstilgebäude am Raffelbergpark ist heute ein Ort für zeitgenössisches Theater und Kunst, der sich modischen Kompromissen entzieht, offene, mehrsprachige Diskurse und internationale Begegnungen stiftet – ein Denkraum der Diversität.  
Seit einigen Jahren gehört auch der Geschäftsführer und Dramaturg Sven Schlötcke zur künstlerischen Leitung des Theaters. Er rückte langfristig angelegte partizipative Projekte in den Fokus und ermöglichte zahlreiche Kooperationen und Koproduktionen mit internationalen und nationalen Künstler*innen.

Ein einzigartiges Konzept

In der Spielzeit 19/20 wurde der Regisseur Philipp Preuss, der unter anderem an der Schaubühne Berlin, am Schauspiel Leipzig oder am Volkstheater Wien inszenierte, in die künstlerische Leitung berufen. Seine Arbeiten zeichnen sich vor allem durch eine hohe Interdisziplinarität aus, wobei die Bezüge auch zur bildenden Kunst prägend sind.  

Bei aller Unterschiedlichkeit sind die Aufführungen des Theater an der Ruhr von der Idee des Ensembles getragen, der kollektiven Intelligenz und verstehen sich als politisch im Sinne eines kommunikativen, öffentlichen Vorgangs, dessen Wesen eher im Traum, in den Entwürfen von Welten, die im Tagespolitischen nicht zu finden sind, besteht. 
 

zu den Bühnen

Nächste Veranstaltungen

Nach oben