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frEssen
Eine Kochshow über Kolonialmacht und Gewürze
Drei Köch*innen stehen gemeinsam in einer Küche zwischen Kochshow, Großküche und Krisengebiet — und versuchen weiter zu kochen. Was als atmosphärischer Abend über Komfortessen, Herkunft und Genuss beginnt, kippt langsam in eine Untersuchung von Macht, Ressourcen und Schuld. Zutaten fehlen. Preise ändern sich. Lieferketten brechen. Geschichten tauchen auf: Plantagen, Migration, Handelsrouten, Sehnsüchte. Die Küche wird dabei zu einem Zwischenraum — halb Ritual, halb Industrie, halb Unterhaltung.
Kochen erscheint nicht mehr als Versorgung, sondern als Versuch, mit einer historischen Schuld umzugehen, die größer ist als jede einzelne Küche. Während Ressourcen schwinden, versuchen die drei Köch*innen weiter Geschmack herzustellen. Und stellen sich dabei eine andere Frage: Wie schmeckt Schuld eigentlich?
Besetzung
- Regie und Text
- Carolina de Araújo Cesconetto
- Mit
- Maddy Forst
- Lorenz Grabow
- Johan Richter
- Julia Zupanc
Werkinfo
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Eine Kochshow über Kolonialmacht und Gewürze