Das Wunder der Heliane

Quick Info

Oper in drei Akten von Erich Wolfgang Korngold

Heliane ist die Frau eines tyrannischen Herrschers, den sie nicht liebt. Ein Fremder kommt in das kalte, hoffnungslose Land, bringt Zuversicht und Freude. Für dieses Vergehen wird er zum Tode verurteilt. Heliane hat Mitleid mit dem Fremden, besucht ihn in der Nacht vor seiner Hinrichtung. Der Fremde und sie begegnen sich mit Menschlichkeit, Heliane tröstet seine Seele und erfüllt ihm drei Wünsche. Der Herrscher bezichtigt Heliane der Untreue und verurteilt auch sie zum Tode. Um Heliane zu retten, tötet der Fremde sich selbst. Der Herrscher schlägt seiner Frau einen grausamen Pakt vor: Wenn sie den Fremden von den Toten auferstehen lässt, wird sie begnadigt. Heliane gelingt die Erweckung nicht und sie ist bereit zu sterben. Wundersam erhebt sich dann aber der Fremde von den Toten. Die Macht des Herrschers zerbricht.
Mit „Das Wunder der Heliane“ präsentierte Korngold 1927 seine zweite abendfüllende Oper. In deren Zentrum steht mit Heliane eine ungewöhnliche, facettenreiche Frauenfigur, die sich zwischen Femme fatale, Maria Magdalena und Kindfrau aufspannt und die für große Empathie und Menschlichkeit steht in einer Welt, in der beides verloren gegangen ist. Korngold komponierte eine Musik, die sich durch überbordende Fülle, Schönheit und Intensität auszeichnet und den großen, spätromantischen Orchesterapparat bedient.

Das künstlerische Team um die mit dem Faust-Preis geehrte Regisseurin Elisabeth Stöppler siedelt die Oper in einer dystopischen Welt an, in der die lebensspendenden Elemente Licht und Wasser nahezu erschöpft sind. Nur Heliane und der Fremde sind in der Lage, eine Vision von Utopie und Hoffnung zu zeichnen. Korngolds rahmensprengende, betörende Partitur erweckt Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti zum Leben. Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Webseite
www.theater-essen.de/programm/kalender/das-wunder-der-heliane
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Besetzung

Musikalische Leitung
Andrea Sanguineti
Inszenierung
Elisabeth Stöppler
Bühne
Katja Haß
Kostüme
Nicole Pleuler
Licht
Ulrich Eh
Choreinstudierung
Bernhard Schneider
Dramaturgie
Patricia Knebel
Heliane
Astrid Kessler
Der Herrscher
Heiko Trinsinger
Der Fremde
Tilmann Unger
Die Botin
Bettina Ranch
Der Pförtner
Almas Svilpa
Der Schwertrichter
Aljoscha Lennert
1. Richter
KS. Rainer Maria Röhr
2. Richter
Karel Martin Ludvik
3. Richter
Baurzhan Anderzhanov
4. Richter
Zicong Han
5. Richter
Petro Ostapenko
6. Richter
Mathias Tönges
Seraphische Stimmen
Tamina Biber
KS. Christina Clark
Idil Kutay
Mercy Malieloa

Werkinfo

Oper in drei Akten von Erich Wolfgang Korngold
Libretto von Hans Müller nach einem Mysterium von Hans Kaltneker

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